Allgemein

++Brand ALST 2 in Maria Schmolln+++

Am 28.03. wurden wir um 17:45 Uhr, zum Schmollner Ortsteil Schweigertsreith, zu einem Brand ALST 2 alarmiert. Bei unserer Ankunft stellte sich die Lage als Dachstuhlbrand dar.

Nach Absprache mit dem Einsatzleiter begann die LF-Besatzung umgehend mit dem Leitungsbau. Von der Wasserentnahmestelle wurden über 200 Meter Schlauch verlegt, angesaugt und eine stabile Wasserversorgung aufgebaut. Die restliche Mannschaft stellte einen Atemschutztrupp, sorgte für Mannschaftsreserve im Einsatzbereich.

Um 19:12 Uhr konnte der Einsatz für unsere Wehr beendet werden. Anschließend wurde gemeinsam zusammengeräumt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Insgesamt standen 25 Mitglieder unserer Wehr im Einsatz. Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die gewohnt gute Zusammenarbeit!

Weitere Informationen zum Einsatz sind auf der Website der FF Maria Schmolln zu finden.

       

Abschnittsatemschutzübung

Am 27.03. nahmen fünf Mitglieder an der Abschnitts-Atemschutzübung im ehemaligen Kurhaus in Aspach teil.

Unsere Mannschaft bestand aus drei Atemschutzträgern, einem Gruppenkommandanten sowie einem Atemschutzüberwacher. Das Gebäude war stark verraucht und stellte uns vor eine besonders realitätsnahe Herausforderung. Unter schwerem Atemschutz galt es, mehrere Aufgaben zu bewältigen: das Auffinden von vermissten Personen, das Orten von Gefahrstoffen sowie die Lokalisierung des Brandortes. Durch das strukturierte Vorgehen und die gute Zusammenarbeit innerhalb des Trupps konnten alle Übungsziele erfolgreich abgearbeitet werden.

Finnentest

Auch heuer fand bei uns am 09.03. und 12.03. wieder der Finnentest statt.

Um im Einsatzfall die Tauglichkeit unserer Atemschutzträger zu gewährleisten, müssen sie sich jedes Jahr diesem standardisierten Test stellen – und das österreichweit nach denselben Vorgaben.

Insgesamt sind fünf Stationen mit vollständiger persönlicher Schutzausrüstung und unter schwerem Atemschutz (Pressluftatmer) innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Dabei wird den Teilnehmern alles abverlangt: Hindernisparcours überwinden, Schläuche aufrollen, Kanister tragen, Stufen steigen und Reifen schlagen.

Im Anschluss werden der Luftverbrauch gemessen sowie die Pressluftatmer kontrolliert, gereinigt und wieder einsatzbereit im Löschfahrzeug verstaut.

Heuer stellten sich 10 Mitglieder dieser Herausforderung und haben sie erfolgreich bestanden. Das bedeutet, dass im Einsatzfall 10 topfitte Atemschutzträger zur Verfügung stehen.

Wissenstest 2026

Hiermit Gratulieren wir unseren Jugendmitgliedern zum bestandenen Wissenstest. Nach wochenlanger Vorbereitung, durch unsere Jugendbetreuer und einem Probedurchgang an der lws Burgkirchen (organisiert durch den Abschnitt Mauerkirchen), traten zwei unserer Jugendmitglieder am 7.3. in Ostermiething bei der Leistungsprüfung an.

Gratulieren dürfen wir:
In Bronze: Lukas
In Gold: Kathrin

Monatsübung März

Am 6. März nahmen wir an einer von der FF Treubach ausgerichteten Gemeinschaftsübung teil. Übungsannahme war ein Forstunfall mit mehreren beteiligten Personen.

Beim Eintreffen am Übungsort stellte sich heraus, dass zwei Personen verletzt so wie teilweise eingeklemmt waren und eine weitere Person als vermisst galt. Unsere Ersthelfer konnten die beiden verletzten Personen rasch versorgen.

Die Besatzung des LF und ein Teil der Mannschaft der FF Treubach wurde parallel dazu mit der Personensuche im Waldgebiet beauftragt. Nach kurzer Suchzeit konnte die vermisste Person erfolgreich aufgefunden werden.

Nach Übungsende ließen wir den Abend kameradschaftlich im Zeughaus der FF Treubach ausklingen.

Vielen Dank an die FF Treubach für die Organisation und Ausarbeitung der interessanten Übung.

Personenretterseminar + FMD Ausbildung

Beim Personenretter-Seminar am 20.2. stand für zwei unserer ausgebildeten FMD-Mitglieder ein intensiver und praxisnaher Ausbildungsabend am Programm.

Insgesamt wurden sechs realitätsnahe Stationen auf dem Firmengelände der Firma Mauch absolviert, bei denen besonders die Zusammenarbeit mit dem Rot Kreuz im Mittelpunkt stand. Ziel war es, herausfordernde Einsatzszenarien gemeinsam zu trainieren und die Abläufe zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst weiter zu optimieren.

Geübt wurden unter anderem Situationen mit eingeklemmten Personen sowie komplexe und schwierige Lagen, die sowohl medizinisch als auch einsatztaktisch höchste Konzentration erforderten. Besonders realistisch gestaltet wurden die Übungen durch professionell geschminkte „Opfer“, wodurch die Szenarien möglichst praxisnah dargestellt werden konnten.

Die Übungen waren fordernd, körperlich wie auch mental anspruchsvoll – zugleich aber äußerst lehrreich und wertvoll für den Ernstfall.

Am 21.2. fand im Zeughaus der FF Moosbach der FMD Lehrgang statt. An diesem Lehrreichen tag nahm ein Kamerad unserer Feuerwehr teil und erlernte die Grundlagen des Feuerwehrmedizinischen Dienst.

Monatsübung Februar

Im Rahmen der Monatsübung am 6. Februar wurde eine Theorieübung zum Thema Einsatztaktik durchgeführt. Die Übungsteilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei jeweils ein Einsatzszenario theoretisch erarbeitet und gemeinsam besprochen wurde. Eine Gruppe behandelte das Szenario „Brand“, die zweite Gruppe einen „Verkehrsunfall“. Dabei wurden die notwendigen taktischen Maßnahmen im Einsatzablauf detailliert durchgegangen, unter anderem die richtige Alarmierung, eine mögliche Alarmstufenerhöhung sowie die Einbindung weiterer Feuerwehren und Einsatzmittel. Zusätzlich wurde mit den Truppmannanwärtern das Thema Funkwesen behandelt und praktisch geübt, um die korrekte Funkabwicklung und Kommunikation im Einsatzfall zu festigen.

Erweiterteskommando 2026

Vordere Reihe von links nach Rechts:

  • Nadine Feichtenschlager-FMD
  • Katharina Öller-Schriftführerin
  • Johannes Wimmer-Ausbildungsleiter
  • Manuel Wenger-Kommandant
  • Herbert Seeburger-Stützpunktleiter EFU
  • Norbert Baier-Kassier
  • Nicole Brünner-Öffentlichkeitsarbeit Stellv.
  • Verena Aigner-Öffentlichkeitsarbeit

 

Hintere Reihe von links nach rechts:

  • Maximilian Pieringer-Kommandant Stellv.
  • David Huber-Lotsen und Nachrichtendienst
  • Thomas Stempfer-Jugendbetreuer Stellv.
  • Andreas Wimmer-Gerätewart

 

nicht im Bild:

  • Andreas Baier-Jugendbetreuer
  • Robert Linecker-Atemschutz

Jahresbericht 2025/Vollversammlung

 

Jahresbericht 2025

 

Im Rahmen der Vollversammlung am 25.01.2026 wurde das Feuerwehrjahr 2025 umfassend behandelt. Nach dem Totengedenken folgten die Berichte der Kommando­funktionäre. Die Schriftführerin, der Kassier sowie der Gerätewart informierten über die organisatorische, finanzielle und technische Entwicklung der Feuerwehr im abgelaufenen Jahr. Anschließend berichteten die weiteren Funktionäre.

Als Ehrengäste konnten der Abschnittsfeuerwehrkommandant, der Bezirksfeuerwehrkommandant, der Bürgermeister der Gemeinde Treubach sowie eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Treubach begrüßt werden.

Ein wesentlicher Programmpunkt war der Rückblick auf das Feuerwehrjahr 2025, welcher in den Berichten sowie mittels einer Bild- und Videopräsentation dargestellt wurde. Im Zuge der Vollversammlung wurden zudem zahlreiche Ehrungen und Beförderungen an verdiente Kameradinnen und Kameraden vorgenommen.

Den Abschluss der Vollversammlung bildete ein gemütliches Beisammensein, bei dem die Veranstaltung in kameradschaftlicher Runde bei einem gemeinsamen Essen ausklang.

      

Monatsübung Jänner

Am 15. Jänner wurde eine gemeinsame Monatsübung der FF Moosbach, der FF Treubach und der FF Pfendhub durchgeführt. Die Organisation der Übung lag bei der FF Moosbach, unterstützt durch den Ausbildungsleiter der FF Pfendhub. Als Übungsobjekt diente ein Kindergarten, in dem ein Brandereignis angenommen wurde.

Zu Übungsbeginn wurde von mehreren vermissten Personen ausgegangen, die sich noch im stark verrauchten Gebäude befinden sollten. Die FF Pfendhub war mit einem Atemschutztrupp, der Atemschutzüberwachung sowie der Personenbetreuung im Einsatz. Der Schwerpunkt lag auf der strukturierten Personensuche und der sicheren Rettung der vermissten Personen unter realistischen Bedingungen.

Im weiteren Verlauf der Übung stellte sich heraus, dass die tatsächliche Anzahl der vermissten Personen höher war als ursprünglich angenommen. Insgesamt galten dreizehn Personen als vermisst, die durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte erfolgreich gefunden und aus dem Gebäude gerettet werden konnten.

Die Übung diente der Festigung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Feuerwehren und der Vertiefung einsatztaktischer Abläufe bei Brandeinsätzen mit Menschenrettung.